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Mein langer Weg zur Gewichtszunahme

Mein langer Weg zur Gewichtszunahme

Hallo liebe Leidensgenossen,

kennt Ihr das? Früher war ich mal schlank. Mit 18 Jahren habe ich kein Gramm zuviel auf die Wage gebracht. Ich trieb 5 mal in der Woche Sport. Basketball, Tennis, Tischtennis, Schulsport, Schwimmen. Vor allem viel Tennis ... und lange Tennis. Dann kam das Studium. Man musste sich sehr auf's Lernen fokussieren. Bis abend's spät musste immer noch ein wenig mehr in den Kopf. Der Kopf wollte nur noch mehr lernen, wenn der Körper noch Süßigkeiten und viel Kaffee nachlieferte.

Die Bewegung wurde dann auch immer weniger. Vielleicht noch am Wochenende. Über viele Jahre kam so eine anfangs minimale Zunahme von 1-2 Kg pro Jahr zustande. Noch schlimmer wurde es danach im Beruf. Essen unterwegs und in Kantinen. Bei Mc Donalds an der Autobahn und der Pommesbude an der Ecke. Abends Selbstversorger ...schnell was Essen und dann noch Fernsehen und vielleicht noch vor dem Fernseher einschlafen.

Nach ein paar Jahren sieht man es schon. Du wirst dann von Eltern, Freunden, Kollegen und - besonders peinlich - vom Chef angesprochen und darauf hingewiesen, dass das so nicht ok ist. Gleichzeitig wachsen Hosen- und Hemdgrößen kontinuierlich. Natürlich wird die alte Kleidung noch nicht weggeworfen, denn man hat immer noch Hoffnung zum alten Gewicht wieder zurückzukehren. 

Irgendwann folgen dann die "Kuren": FDH, Weightwatchers, Brigitte Diät, Low Carb, Strunz, und wie sie alle heißen. Es ist toll, wenn man wieder Erfolge hatte und 10, 20, manchmal sogar 30 KG runter hat.

Aber irgendwann erschlafft die Motivation, die Abnahme wird langsamer und es geht alles wieder von vorne los.

Wie seht Ihr das? Was ist Eure Geschichte? Schreibt mir.